Das Stockholmer Unternehmen Teenage Engineering gilt als der „Punk“ der professionellen Audiowelt. Gegründet 2005 von Jesper Kouthoofd (Geschäftsführer und Designer), bewies die Firma, dass professionelles Musikequipment nicht wie ein langweiliger, schwarzer Kasten aus einem Labor aussehen muss. Ihre Philosophie ist radikaler Minimalismus, gepaart mit der kindlichen Freude am Entdecken. Dicke Handbücher sucht man hier vergebens – ihre Instrumente, wie der Kult-Synthesizer OP-1, sind darauf ausgelegt, durch bewusste Einschränkungen zu inspirieren und Kreativität anzuregen, anstatt mit endlosen Optionen zu überfordern.
Der bereits erwähnte OP-1 (und seine neue Version, der OP-1 Field) ist wohl der kontroverseste und beliebteste Synthesizer des 21. Jahrhunderts. Er sieht aus wie ein Spielzeug aus den 80ern, hat bunte Regler und ein AMOLED-Display, aber in seinem Inneren verbirgt sich eine leistungsstarke Workstation: Sampler, Synthesizer, UKW-Radio und ein 4-Spur-Tonbandgerät. Von Swedish House Mafia bis Jean-Michel Jarre haben ihn alle benutzt und ihn als „Skizzenblock“ genutzt, den man überallhin mitnehmen kann – ins Flugzeug, in den Park oder sogar ins Bett. Es ist ein Instrument, das uns daran erinnert, dass Musik vor allem Spaß macht.
Teenage Engineering bietet aber weit mehr als nur den OP-1. Bei Wired Tunes finden Sie das gesamte Ökosystem, darunter die Pocket Operator-Serie (Synthesizer im Taschenrechnerformat ohne Gehäuse), die OD-11 Designer-Lautsprecher (eine Hommage an schwedisches Design der 70er Jahre) und den ultramobilen TX-6 Mixer, der in Ihre Handfläche passt, aber die Leistung eines großen Mischpults bietet. Mit TE entscheiden Sie sich für Design, das in modernen Kunstmuseen ausgestellt wird, und für Funktionalität, die Ihnen ermöglicht, Musik an Orten zu produzieren, die Sie nie für möglich gehalten hätten.

